Dienstag, 19. Februar 2019

Laissez parler

*** ATTENTION EXPLICIT CONTENT *** ALLES SCHON MAL ÜBER MICH GEHÖRT ***

Er nimmt meine Hand, schaut mir in die Augen: Du hast gar keine künstlichen Fingernägel...

Meine Haare sind auch echt und ich hab noch nicht mal was aufgespritzt.

Ich bin fett, hässlich und aufgedunsen.

Dumm hab ich noch vergessen, sorry, bei dem Intelligenzquotienten kein Wunder.

Wie Männer überhaupt eine Schlampe wie mich daten können...

Ich gehöre mal wieder orgentlich durchgefickt...

Die stille Pause zwischen: "Du bist so hübsch" und "eingebildetes Miststück"

Schlampe, Bitch, Hurentochter, Sklavin...

Sie kommen in meine Straße und dann kann ich was erleben...

Ich könnte mir schon mal einen Sarg kaufen...


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Ich wünsche euch allen nichts böses, ich wünsche euch lediglich, dass ihr mal so behandelt werdet, wie ihr es mit anderen tut.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Happy Valentines day

Liebe Insta-Poster,

Mit den Hashtags

#happyvalentinesday
#bestermannderwelt
#blumen
#sweethome
#lovemylife

bitte nervt doch jemand anderen...

Es ist schön, dass euer "Mann" einmal im Jahr schafft euch Blumen zu bringen.
Es ist toll, wie schön ihr den Strauss in Szene setzt. 
Alle sollen denken ihr habt das perfekte Leben.

Das habt ihr, in dem Moment, wo das Online geht und alle eure Fakefriends denken "OMG - sie hat so ein Glück. Ich bin so neidisch".

Ich verzichte. Ich brauche keinen Tag um jemandem zu sagen, dass ich ihn mag und ich lasse mir von niemandem sagen, wann ich jemandem eine Freude machen muss.

❤❤❤Allen anderen, die die wenige Zeit nutzen, die für Zweisamkeit mit dem Partner oder einem geliebten Menschen bleibt, wünsche ich einen wunderschönen Valentinstag. Ihr  macht es genau richtig ❤❤❤

Donnerstag, 7. Februar 2019

03.03.1957 - 07.02.2019

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

In loving memory...

Dienstag, 5. Februar 2019

Word

Don't compare your performance to that of anyone else. You are the standard.
KonMari

Freitag, 25. Januar 2019

Bittesehr

Aus und vorbei mit allen Wünschen und Hoffen
Alles, was ich habe ist eine Rechnung offen
Wir werden sehen, wer am Ende noch steht
Gegen das was jetzt kommt, bist du Analphabet

Du hast mich nicht verdient, da werd ich explizit
Denkst du kannst Battlerapp, doch ich mach dich fertig - auch ohne Beat
Du hälst dich für den Größsten, kannst mit der Corvette ruhig weiter angeben
Wohnst in Omis Häuschen und ausser Alkohol hast du nichts weiter im Leben

Diggi hat drei Reime und würde sie gerne schmeissen die Scheine
Sie lachen über dich - von hier bis nach Rheine
Du denkst, du battlest mich und dass du der neue Sido bist
Du bist so fame, du bist nicht mal Kreisligist

Du nennst dich (S)chabo, doch so ist es nicht
Du musst noch zur Schicht und dann puste ich dir aus das Licht
Immer wieder fluckerst du, du wärst ne gute Partie
Nicht in deinem Dorf, nicht auf dieser Welt, nicht in der ganzen Galaxie

Ob Stella, Arabella oder Mortadella
keine möchte ein Märchen mit dir wie Cinderella
Währenddessen chill ich auf ner Yacht in Marbella
Oh Bae, I am goin' to tell ya

Ich bin gefährlich, denn ich bin immer ehrlich
Ich brauch dich nicht, denn du bist entbehrlich
Hättest gerne, dass ich dein Frauchen bin
Träumen wird man dürfen, werd niemals deine Gattin

Behalt sie für dich deine dreckigen Gedanken
Dafür weise ich dich jetzt in deine Schranken
Oben ist es einsam doch hier ist nur Platz für ein'n
Ja, ich schick dich zurück auf den kalten Bordstein

Feierst dich weil Nudes auf Snapchat hast, da biste blind,
weil nicht verstehst, dass das alles nur Bitches sind
Du suchst nach Ausreden mit allen Kräften
Denn du bist zu feige mich zu treffen

Ja, so ist es, bei mir läuft's du Spast
Halt die Fresse, weil du mir nichts zu sagen hast
Und du zitterst schon ganz unterbewusst
weil du jetzt damit umgehen musst

Bleibst alleine, das bringt dich zum flennen
Keine Lady hat dich im Rennen
Lügen, Alk und Gaming sind deine Schwächen
Zudem hälst du nie ein Versprechen

Und du kannst weiter flehen,
ich hab gar keinen Bock mehr dich zu sehen
Falls es jetzt noch irgendwen wundert?!
Du bist gemein wie Zehn, ich bin gemein wie Hundert

Bevor das hier noch weiter ausartet
Sag ich es dir: die Hölle wartet
Dafür hast du schon den Fahrschein
Denn ab jetzt ficke ich dein Dasein

Könnte dich k.o. machen mit nur einem Schlag
Weil das ne Hinrichtung ist, wird heut dein Todestag
Alles, womit du dich schmückst ist Schrott
Drum gibst du dir am Ende selbst den Headshot

Donnerstag, 24. Januar 2019

Ich will unbedingt zu dir in die Hauptstadt...

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wie das angefangen hat. Ich lag bei meiner Mama auf dem Sofa, das weiss ich noch, und wir haben Shopping Queen geschaut so wie jeden Freitag. Du hast mich angeschrieben, so wie viele andere auch. A..., 36, aus Berlin... mit Fakenamen und nichtssagenden Profilbildern. Du würdest jetzt Sachen packen und zu deinen Eltern fahren. Okay, was interessiert mich das, habe ich damals gedacht...?!? Aber ich habe dir immer wieder geantwortet. Mir hat deine freche Art gefallen und so haben wir uns den ganzen Nachmittag unterhalten bis spät in die Nacht, den Samstag bis du auf einmal fragst, ob wir uns nicht treffen wollen. Treffen? Berlin? Ich verstehe nicht ganz... Du schickst ganz viele Grinsegesichter, deine Eltern wohnen in meiner Gegend.

Das geht mir eigentlich zu schnell, aber ich lasse mich zum spazieren gehen im Park überreden. Es ist Frühling, draussen ist es noch etwas kühl aber die Sonne scheint. Du redest die meiste Zeit, wir laufen an unserer alten Schule vorbei und gucken neugierig in die Fenster, erzählen, wie es früher war. Noch eine rauchen, sagst du, dann muss ich weiter an die Schlachte, treffe mich mit paar Ehemaligen dort. Wir setzen uns auf eine Bank. Ich merke, wie du mich von oben bis unten musterst. Du rückst näher an mich ran. Ich hab bis jetzt immer noch das unschuldige Blödchen gespielt. Irgendwie läuft die Masche bei dir und ich muss nichts über mich preisgeben. Du rückst noch weiter an mich ran. Ich will dich küssen, flüsterst du. Versuch es, antworte ich und dann küsst er mich. Kurz darauf trennen sich unsere Wege. Er muss gerade an der Schlachte angekommen sein, da meldest er sich schon wieder und erzählt mir haarklein, was er alles mit mir anstellen will. Dazu kommt es aber nicht. Am nächsten Morgen geht es zurück nach Berlin.

Ich höre eine ganze Weile nichts von dir. Dann bist du plötzlich wieder in der Gegend. Deinem Vater geht es nicht gut, man hat Krebs festgestellt. Ich versuche dich ein bisschen aufzuheitern. Erzähle von meiner Mama. Wir haben ähnliche Schicksale. Du versuchst noch mal dein Glück mit einem Treffen aber ich habe an diesem Wochenende bereits ein Date und gegen den kommt zu dem Zeitpunkt keiner an.

Wieder vergehen Monate ohne jeglichen Kontakt. Ich lösche irgendwann die Unterhaltung. Dich werde ich wohl nie wieder lesen, denke ich. Es ist mittlerweile Weihnachten und ich sitze alleine auf dem Sofa. Das ist das erste Weihnachten alleine seit über 12 Jahren. Es fühlt sich komisch an. Da bist du wieder. Du wolltest mir frohe Weihnachten wünschen und ab dem Zeitpunkt schreiben wir wieder jeden Tag. Mich deprimiert das alleine sein zunehmend und das lasse ich in dem Moment leider sehr raushängen. Du erzählst mir, du seist ein Arschloch, denn du hättest noch nie einer Frau einen Blumenstrauss oder einen Ring geschenkt und du bist schonungslos ehrlich und dann tröstest du mich, baust mich auf, hörst dir mein ganzes Gejammer an und sagst mir die Meinung, wenn es Not tut. Ich habe das Arschloch noch nicht gefunden, denn das was du gerade tust, ist viel besser als Blumen und wertvoller als jeder Ring. Vielleicht hast du auch einfach die Frau noch nicht getroffen, für die du all das tust, was du bis jetzt nicht für nötig gehalten hast. Was glaubst du, warum ich dich immer wieder anschreibe, fragst du irgendwann, ich fand dich von Anfang an toll, wie du gelächelt hast in deiner dicken Winterjacke. Wir schaffen es diesmal wieder nicht zu einem Treffen. Du denkst, ich sei im Moment zu labil um einfach nur ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen. Ich sehne mich unheimlich nach Nähe.

Paar Wochen später haben wir nach unheimlichem Kaspertheater meinerseits endlich ein Treffen zum Kaffee trinken. Ich trinke nicht mal Kaffee. Als ich dir die Tür öffne, ist das erste, was ich spüre deine Lippen auf meinen und es fühlt sich immer noch so gut an wie beim ersten Mal. Du bekommst deinen Kaffee, wir sitzen ganz brav auf dem Sofa und labern über dies und das, hören Musik. Ich merke die ganze Zeit, wie du mich wieder musterst, bei jedem Schritt den ich mache. Eigentlich wolltest du schon lange gefahren sein. Ich lege meinen Kopf auf deinen Schoß, du kraulst meinen Rücken. Wir wollen beide nicht, dass du gehst. Irgenwann musst du. Mutti braucht deine Hilfe. Du hast versprochen die Wäsche zu machen. Wir küssen uns leidenschaftlich zum Abschied. Ich spüre wie deine Hände über meinen Körper wandern. Dann fällt die Tür ins Schloss.

Wieder vergehen Monate. Dann kommt die nächste Nachricht. Ich hätte dir noch einen Kaffee versprochen. Den holst du dir heute. Noch stehst du im Stau aber noch bevor ich bereit dafür bin klingelt es an der Haustür. Du drückst mich gegen den Türrahmen. Ich will dich, flüstert du. Ich stotterte irgendwas vor mich hin. Wir setzen uns. So unbeteiligt, gleichgültig, wie das gerade jetzt eben geht. Du stehst auf, schaust mich an, beugst dich über mich, küsst mich, streichelst mich. Ich fühl mich unheimlich wohl bei dir. Kopf aus und ich krall mich an dir fest. Als du aufstehst, stotterst du Minutenlang immer wieder das gleiche Wort. "Ay Caramba" Ich muss kichern. Hätte nicht gedacht, dass es so matched. Nicht beim ersten Mal. Eigentlich nie. Ich hatte eher Angst vor dir und dem, was passieren könnte. Kurze Zeit später bist du weg. Aus meiner Wohnung. Aus Deltown. Aus meinem Leben. Vorerst...

Ich krieg dich eine ganze Weile nicht aus dem Kopf. Vielleicht will ich das auch gar nicht. Mama findet dich niedlich. Wenn er das ist, dann geh, sagt sie. Ich hätte hier nichts zu verlieren. Insgeheim habe ich schon beschlossen, dass wir das Experiment wagen. Who the f*ck ist schon Berlin?!?

Du meldest dich wieder dein typisches halbes Jahr später. Du denkst an mich. Öfter. Du wärst in der Gegend. Ne ganze Woche diesmal. Jackpot, denke ich. Diesmal ist es deiner. He's completely mind-fucked. Aber das einzige, was bei der Unterhaltung fucked ist, bin ich, und zwar abgefuckt. Es fällt ein kleines Wort, was meine Pläne bröseln lässt. Fremdficken... Ich bin vergeben, schreibst du.

Die Folgetage diskutieren wir lang und breit, was Beziehung bedeutet. Sie ist nicht so hübsch wie du, tippst du, sie macht mich nicht so an im Bett. Du hast mich verarscht, antworte ich, du hast gesagt du wärest schonungslos ehrlich. Du versuchst zu versichern, dass du sie nach mir kennen gelernt hättest. Damals hätte sie nicht in deinem Leben existiert. Ich versuche als Schadenbegrenzung mein Kartenhaus wieder aufzustellen und ziehe den Zaun extra höher. Warum hat die, was mir gehört? Ich bin hübscher als sie, ich bin besser als sie, schreibe ich, aber sie ist deine Freundin... Weisst du, wenn sie die Nummer eins wäre, gäbe es diese Unterhaltung hier nicht. Damit ist für mich alles gesagt.

Ich wollte dir ne Kleinigkeit vor die Tür stellen, hab mich dann aber dagegen entschieden, schreibst du ein paar Wochen später. Ich wohne im Bermudadreieck, entgegne ich, da steht nichts länger als ein paar Minuten. Du sollst deinen Prinzipien nicht untreu werden... Sollte, antwortest du. Wenn man in einer Beziehung ist, fragst du weiter, darf man sich dann in jemand anderes verknallen? Wenn das passiert, sage ich, bin ich in keiner Beziehung mehr. Fremdgehen fängt im Kopf an. Ich mag unsere Unterhaltungen immer noch. Ich mag es, dass ich sagen kann, was ich denke ohne ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen. Ich dachte, du stehst auch auf guten Sex, schreibst du irgendwann. Ihr würdet euch beide anderweitig vergnügen. Das ist nichts für mich und ich weiss nicht, wie sehr das dieses Mal gelogen ist. "Deshalb steht in meinem Profil ja auch an erster Stelle, dass nur was festes suche, quake ich weiter, damit meine ich natürlich Schwänze. Ist klar. Kann man schon mal falsch verstehen. (...) Anscheinend kann dich irgendeine berliner Tussi besser vögeln als ich. Möge die bessere gewinnen" Ich kann von niemandem die Einstellung ändern, das habe ich die letzten Monate lernen müssen, mehrfach, auch wenn ich so sehr will. Er meldet sich seitdem fast täglich.

Männer trennen sich nicht so einfach, schreibt ein Bekannter, aus Gewohnheit. Ein Mann merkt erst, wenn es zu spät ist, dass es zu spät ist. Das heisst dann wohl aufgeben für mich. Ich zerstöre keine Beziehungen, nicht bewusst kalkuliert zumindest aber ich bin es leid gegen Windmühlen zu kämpfen.

Youtube springt in dem Moment auf das nächste Lied um: Sido...

"Steig ein!
Ich will dir was zeigen
Der Platz an dem sich meine Leute rumtreiben:
Hohe Häuser - dicke Luft - ein paar Bäume - 
Menschen auf Drogen, hier platzen Träume
Wir hier im Viertel kommen klar mit diesem Leben
Ich hab alle meine Freunde aus dieser Gegend
Hab doch keine Angst vor dem Typen mit dem Schlagring
Er ist zwar 'n bisschen verrückt doch ich mag ihn
Ich kann verstehn', dass du dich hier nicht so wohl fühlst
Dass du viel lieber zu Hause im Kohl wühlst
Du sitzt lieber an nem gutgedeckten Tisch
Dann merkst du ganz schnell, Berlin ist nix für dich!"

Montag, 21. Januar 2019

I am 34 now...

Es piept noch zwei Mal in der Leitung bevor sich eine schwache Stimme meldet. "JA?" Ich erkenne sie nicht mehr. Die klingt wie auf Drogen gesetzt. Vermutlich ist sie das auch wegen der Schmerzen. Sie spricht nicht sauber, erzählt leise und ich habe Probleme ihr im verwirrenden Zustand zu folgen. Sie erzählt mir immer wieder, dass es bald vorbei sein könnte, springt ständig zwischen den Themen, es geht ja so schnell, es geht ihr so schlecht heute. Ich sehe im Spiegel vor mir, wie de Tränen laufen. Du darfst jetzt nicht weinen, denke ich. Einer muss stark bleiben. Du kommst da wieder raus, Mama, ok? Und wenn du etwas brauchst, dann meldest du dich! Ich brauche dich noch.

Erst war alles gut und auf einmal war es böse. Ich schlucke, als ich aufgelegt habe, doch es kommen keine Tränen. Ein Kumpel schreibt in dem Moment. "ich glaub meine Mama muss sterben und alles, was die fragt, ist, ob ich jemanden kennen gelernt habe" antworte ich und dann stottere ich absolut sinnloses Zeug vor mich hin. "sie sorgt sich um dich" antwortet er. Sie sollte sich jetzt mehr um sich selbst sorgen, denke ich. Sie sollte all ihre Kraft zusammen nehmen um zu überleben, denn ich brauche sie noch. Ich bin immer für uns beide stark gewesen, jetzt muss sie mitmachen. Wir haben das so oft geübt.

Manchmal ist das Leben rückwirkend betrachtet ein Film, der schon viele Hinweise gibt. Hinweise, dass mit mir etwas nicht stimmt, Hinweise, dass da noch weiteres folgt. Vielleicht war auch das letzte Wochenende, dass ich kotzend im Bad verbracht habe ein Hinweis, dass etwas rauskommen soll, was ich vorher nicht wusste. Sorry für das ekelhafte Bild aber das Leben schreibt zu wenige schöne Geschichten.

Ich habe nur diese eine Familie und ich will, dass sie weiter besteht. Ich möchte, dass sie weiter hin "Oh nee, du schon wieder" sagt, wenn ich vorbei komme oder, dass sie mir erzählt, dass ich ihr die Haare vom Kopf fresse. Sie kann mich dissen, fertig machen und auf mir rumhacken, ich kann das ab, aber sie soll verdammt noch mal da bleiben.

Alle meine Freunde haben mittlerweile ihre eigenen Familien, ein Zuhause und ich stehe da mit nichts. Wie versagen fühlt sich das in den schlimmsten Zeiten an. Familie, das ist so ein schönes und gleichzeitig so grausames Wort. Ein Wunsch, den ich habe, seit ich klein bin und mit Puppen gespielt habe. Barbie, Ken und Shelly. Es gab nie die Option von alleine sein und es gab nie einen Plan B. Ich möchte irgendwann einmal eine Familie und ich will es besser machen als meine Eltern es gemacht haben. Ohne Alkohol, Gewalt, ohne Schreien und Schimpfen, ohne alleine sein oder gelassen werden. Ich möchte es besser machen, anders. Aber ich bekomme nicht die Chance dazu und ich kann das nicht erzwingen. Ich habe mir den Arsch aufgerissen für Menschen, die es nicht wert waren um deren Wünsche zu erfüllen, die sie nicht verdient haben. Gedankt hat es keiner, aber alle haben sie genommen.

Ich weiss nicht, was Liebe ist, ich habe nie wirklich geliebt, ich kann nicht nachvollziehen, wie es ist jemanden wirklich zu vermissen. Ich weiss nicht, was diese Schmetterlinge sind, von denen alle sprechen. Ich kann dieses loslassen nciht, weil ich Angst vor dem Aufprall habe. Aber ich kann euch viele Geschichten darüber erzählen, wie man jemanden kennen lernt, anfängt ihn zu mögen und dann mit Anlauf eins in die Fresse bekommt. Sei es die Ex-Freundin, Verarschung, Desinteresse. Whatever... Ich habe mittlerweile alle Lügen gehört oder gelesen. Und weil ich meinen Glauben an das Gute im Menschen nicht verliere, falle ich immer wieder drauf rein. Die Tragik an der Geschichte? Meine längste Date-Reihe hatte ich mit jemanden, der mich nur im Bett wollte. Traurig, aber wahr...

Ob ich nun heule oder lächel, das Leben geht weiter... Ich wüsste nur gerne, wann ich endlich genug auf die Fresse bekommen habe um auch mal ein bisschen Glück zu haben, wenigstens ein kleines bisschen, damit ich weiss, dass es sich immer wieder lohnt aufzustehen.

Für alle Schwarzmaler: Ja, ich male tiefschwarz, damit man mir zuhört. Ich kann den Teufel heraufbeschwören mit wenigen Wörtern, aber das ist alles nur dramatisiert, damit ich mich danach besser fühle, Self-therapy! Danke fürs Zuhören, Nobody.

I am 34 now... ich weiss nicht, was Liebe ist, habe keinen meiner Wünsche erreicht, führe ein 0-8-15-Leben, bin nicht sonderlich hübsch oder besitze viel. Aber ich lächel einfach weiter... Das können sie mir nicht kaputt machen!

Theree month to go... - here we go


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THIS ONE IS DEDICATED TO HASI
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Dankeschön :*